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Präsidentenpokal am 11.11.2023 in Bitterfeld

Retter ermitteln die Besten

Zum zweiten Mal hat die Ortsgruppe Wolfen der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft die Wettkämpfe um den Pokal des Präsidenten ausgetragen. Sieger wurde Halberstadt.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung vom 13.11.2023, Autor: MICHAEL MAUL

BITTERFELD/MZ. Das Wasser im Bitterfelder Sportbad "Heinz Deininger" kam an diesem Samstag nicht zur Ruhe. Mehrere Stunden lang kämpften 163 Mitglieder aus acht sachsen-anhaltischen Ortsgruppen um den Pokal des Landespräsidenten der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Holger Hövelmann. Die Mannschaft aus Halberstadt hatte am Ende die Nase vorn und konnten den Pokal mit nach Hause nehmen.

Um Erfolg sicherzustellen zu können, musste allerdings viel sportlicher Ehrgeiz und allerhand Kraft aufgewandt werden. Ob beim Brust- oder Rückenschwimmen oder dem Retten der kleinen rot-weißen Dummys: Volle Konzentration war wichtig. Im Endeffekt mache man das ja nicht zum Selbstzweck, weiß der Bitterfeld-Wolfener Ortsgruppenchef René Krillwitz. "Wir wollen, wenn es gefordert ist, Menschenleben retten und vor allem präventiv arbeiten", sagt er. Darunter versteht Krillwitz vor allem die Schwimmausbildung, die in Ermangelung von Hallenkapazitäten und auch Schwimmlehrern in der letzten Zeit arg gelitten habe. "Wir wollen an den Stränden der Freibäder und auch in den Hallen dafür sorgen, dass niemand in Not gerät und wir dann eingreifen und helfen müssen", sagt er. Auch hier gelte der Spruch: "Vorbeugen ist besser als Heilen."

Je mehr Kinder und auch Erwachsene Schwimmen können, umso weniger müsse man zu Ernstfällen ausrücken. Deshalb setze man auf Prävention und Ausbildung. "Wir sind in der guten Lage, das gewährleisten zu können", freut sich der Ortsgruppenvorsitzende. Von den rund 70 Mitgliedern der Bitterfeld-Wolfener Ortsgruppe sei der größte Teil sehr aktiv, zieht er eine positive Bilanz. Und nicht zuletzt in der Ausrichtung von Wettbewerben wie dem Präsidentenpokal und den Medaillen der Sportler schlage sich die gute Arbeit nieder.

"Wir sind sehr froh, dass wir diesen Wettkampf nun schon zum zweiten Mal ausrichten dürfen", sagt René Krillwitz. Aber noch mehr freue er sich, dass seine Mitglieder auch im Wasser aktiv dabei waren und in zwei Disziplinen eine Gold- sowie eine Silbermedaille erkämpfen konnten. Den Grund dafür sieht René Krillwitz darin, dass sich die im vorigen Jahr aufgebaute Schwimmgruppe durch sehr gute Trainingsergebnisse so weit nach vorn kämpfen konnte. Das funktioniere aber nur mit einem Trainerteam, auf das man sich verlassen könne, so Krillwitz. "Wir haben jetzt fünf Ausbilder, die sich um die Arbeit mit der Jugend kümmern und sie in allen Dingen anleiten und zu einem Team formen."

Denn Teamarbeit sei gerade bei solchen Aufgaben sehr wichtig, weiß der Vorsitzende. Man müsse sich in Notsituationen auf die anderen Retter verlassen können, um nicht selbst in Gefahr zu geraten. Das geschehe aber nicht nur im Wasser, sondern auch bei der Pflege und Wartung der Geräte sowie beim geselligen Beisammensein.

Das wurde auch von den Teilnehmern und Betreuern bestätigt. Es mache Spaß nach Bitterfeld zu fahren, sagte eine Ausbilderin. Man merke, dass hier alles stimme und gut funktioniere, meinte sie.

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